Kostenlose und lizenzfreie Schulungsunterlagen, Unterrichtsmaterial und Arbeitsblätter

Jeder der in der Bildungsbranche tätig ist kennt das Problem. Auf die Schnelle für ein bestimmtes Thema Schulungsunterlagen herzubekommen, ist entweder sehr teuer oder mit hohem Zeitaufwand verbunden. Meist nimmt der Dozent oder Lehrer den Zeitaufwand in kauf und erstellt sich die benötigten Unterlagen einfach selbst. netticle.de freie Schulungsunterlagen bietet daher eine Plattform, auf der Dozenten und Lehrer ihre Unterlagen Gleichgesinnten zur Verfügung stellen, bereits eingestellte Unterlagen downloaden, gemeinsam Unterlagen weiterentwickeln oder sich einfach zum Erfahrungsaustausch treffen können. Und das Ganze völlig kostenlos. Also einfach bei netticle.de registrieren und mitmachen.

Ein Videolebenslauf als weitere Möglichkeit im Bewerbungsalltag

Da ich immer auf der Suche nach neuen und innovativen Bewerbungsmöglichkeiten bin, bin ich neulich in einer Pressemeldung auf Resu-ME aufmerksam geworden. Einem Online-Tool mit dem sich scheinbar auf sehr einfache Art und Weise ein Videolebenslauf erstellen lässt, der sich anschließend in sozialen-Netzwerken teilen lässt um so auf sich aufmerksam zu machen.
Das Tool wird laut Pressemeldung von der DIS AG und der euro engineering AG bereitgestellt. Geht man jedoch auf die Internetseite des Tools http://www.resu-me.me/ stellt man erst mal fest, dass das ganze wohl von der Adecco Group betrieben wird. Dem wohl größten Personaldienstleister dieser Welt. Wie diese Unternehmen zueinander stehen habe ich bisher noch nicht recherchiert. Also wer von wem das Tochterunternehmen ist.

Nichts desto trotz, habe ich das Ganze mal getestet.

Laut einleitender Beschreibung werden für den Videolebenslauf die Profildaten von Linkedin benutzt. Also erst mal ein Konto bei Linkedin angelegt und mit ein paar Daten befüllt. Das Resu-ME Tool gibt’s übrigens nur auf Englisch (Bisher zumindest). Erster kleiner Kritikpunkt: Linkedin mag zwar das größte Karrierenetzwerk sein, aber meiner Meinung nach wäre bei uns in Deutschland Xing als Datenlieferant wesentlich sinnvoller. Ich zumindest nutze für Geschäftskontakte ausschließlich Xing als Plattform.
Nachdem ich nun ein Profil bei Linkedin erstellt habe geht’s weiter bei resu-me.me. Drei Schritte und das Video ist geteilt auf den sozialen Netzwerken. Also los geht’s. „ich bin bereit“ Nutzungsbedingungen akzeptiert und anmelden mit den Linkedin Zugangsdaten. Aha Berufsfeld aussuchen. Gibt’s nur drei – Engineering, IT und Finance – na ja oder Other. Noch auswählen ob man männlein oder weiblein ist, muss man auch mal draufkommen mit den zwei Köpfen, und Film ab. War eigentlich ganz einfach. 
Erster Gedanke: Sieht zwar recht professionell aus, aber.
Ein Intro mit Flug über den Wolken, gute Idee, aber viel zu lang. Bis die ersten Infos kommen sind die Meisten wahrscheinlich eingeschlafen oder holen sich erst mal was zu essen.
Bei genauerer Betrachtung fällt einem auf, dass das reine übernehmen der Daten zu keinem sehr guten Ergebnis führt. Die Business-Cards am Anfang zum Beispiel zeigen nur Jahreszahlen. Wenn ich also innerhalb eines Jahres das Unternehmen gewechselt hab sieht das dann recht komisch aus. 2005 Unternehmen1, 2005 Unternehmen2, usw.
Zum Glück lässt sich einiges nacharbeiten bevor man das ganze veröffentlicht. Ist auch absolut notwendig.
Weitere Schwächen: Das ganze Video gliedert sich in grundsätzlich 8 Bereiche. Erstes Problem, wenn ich einen Bereich nicht mit Daten fülle, weil es keine gibt z.B. im Bereich Empfehlungen, kann ich diesen Teil nicht aus dem Video entfernen. Er wird dann einfach ohne Infos abgespielt. Zweites Problem, die Videos sehen alle gleich aus. Es gibt keine Möglichkeit aus mehreren Videosequenzen die Passendste auszusuchen. Hier müsste es für jeden einzelnen Bereich dutzende Wahlmöglichkeiten geben, damit auch eine gewisse Individualität der Videos entsteht. Wie so was technisch umsetzbar ist sollen sich die Entwickler Gedanken machen.

Fazit: Die Grundidee einen Videolebenslauf zu erstellen und in sozialen Netzwerken zu teilen finde ich gut. Ist zwar nicht ganz neu, aber bisher wohl eher kreativen Profis vorbehalten gewesen. Ob sich das ganze durchsetzen wird, hängt wohl auch von einer noch wesentlich verbesserten und überarbeiteten Umsetzung ab.

Wünsche trotzdem jedem viel Spaß beim Ausprobieren. >>>Resu-ME>>>

Grüßle

Harry  

 

Die 6 schlechtesten E-Mail Adressen zum Bewerben.

 Und die Platzierungen der dümmsten E-Mail Adressen um sich zu bewerben sind,


auf  Platz 6

schnuckelchen@….de

Nur wenn Sie den Empfänger schon sehr lange kennen.


Platz 5

der-zerstörer@….de

Für Abbruchunternehmen durchaus sinnvoll.


 Platz 4

sexy-hexy@….de

Am Besten mit hotmail Account. Da muss das Bewerbungsfoto aber passen.


 Platz 3

arbeitslos@….de

Einer der sich wohl mit der Situation abgefunden hat.


 Platz 2

obergeil@….de

Nur fürs horizontale Gewerbe geeignet.


Und unangefochten auf Platz 1

faulersack@….de

Für Leute die sich bewerben müssen, aber nicht wollen. Funktioniert immer.


Nur eine kleine Auswahl.

Wer noch mehr Ideen hat, her damit.

 

Onlinebewerbung wird immer wichtiger

MappedigitalImmer mehr Firmen gehen weg von der klassischen Bewerbung und verlangen die Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form. Hierbei wird zwischen zwei grundsätzlichen Arten der Onlinebewerbung unterschieden. Zum einen die E-Mail Bewerbung, die der klassischen Papierbewerbung am nächsten kommt und einer Bewerbung die direkt auf der Internetseite des Unternehmens erstellt und versendet wird. Worauf hierbei geachtet werden soll, möchte ich kurz erläutern.

Die E-Mailbewerbung

Per E-Mail bewerben Sie sich mit den normalen Bewerbungsunterlagen Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse.
Das heißt, auch hierfür gilt es dieselbe Sorgfalt an den Tag zu legen wie bei der Papierbewerbung. Wichtig ist hier jedoch das richtige Dateiformat. Wenn Sie Ihre Unterlagen als Word-Dokument anhängen, kann es leicht passieren, dass die Formatierung nicht so ankommt wie Sie es gerne hätten. Sie können schließlich nicht wissen, welche Version oder welche Schriftarten der Empfänger benutzt. Am besten sollten Sie daher auf das PDF Format setzen. Das Portable Document Format kurz PDF sorgt dafür, dass Ihr Dokument auf jedem Rechner dieser Welt gleich aussieht. Microsoft bietet seit der Version Office 2007 die Möglichkeit ein Worddokument direkt als PDF abzuspeichern. Also einfach Datei -> speichern unter -> und unter Dateityp PDF auswählen. Sollten Sie noch mit einer älteren Version arbeiten, gibt’s im Internet einige kostenlose Programme die das genauso gut bewerkstelligen. Achten Sie auch darauf, dass Sie alle Unterlagen in einem Dokument vereinen. Personaler finden es nicht wirklich prickelnd wenn sie eine E-Mail erhalten in der sich zehn oder mehr Anhänge befinden. Also Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse in einem Dokument vereinen bitte. Und natürlich darauf achten, dass die Größe der Datei nicht überhandnimmt. Ein bis zwei Megabyte sollten ausreichen.
So weit so gut. Die Bewerbung passt, dann sollten wir uns noch um Ihr E-Mailpostfach kümmern. Eine seriöse Mailadresse sollte es schon sein. Wenn in einem Unternehmen eine Mail von schnuckelchen@web.de oder hotboy@hotmail.com ankommt, landet die im Normalfall direkt im Papierkorb. Am besten daher vorname.nachname@freemailanbieter.de.
Wenn Sie jetzt noch darauf achten, dass in Ihrem Postfach eine Signatur eingetragen ist, mit Ihren Kontaktdaten, dann sollte nichts mehr schief gehen.

Bewerbung auf Unternehmens-Website

Speziell große Unternehmen haben in den letzten Jahren die klassische Bewerbung abgeschafft. Selbst eine Bewerbung per E-Mail, wie oben beschrieben, ist hier meist nicht mehr möglich. Hierfür haben diese Firmen auf ihren Internetauftritten spezielle Karriereportale eingerichtet. Der Hauptgrund liegt wohl am einfacheren Handling großer Bewerbungsmassen. Daten die in ein Onlineformular eingetragen werden und danach in einer Datenbank abgelegt werden, lassen sich natürlich nach gewissen Kriterien filtern. So kann z.B. ein Stellenprofil hinterlegt werden und mit dem eingetragenen Bewerberprofil  verglichen werden. Möchte ich als Unternehmer, Bewerber die nicht älter als 45 Jahre alt sind, kann das System die Älteren selbstständig ausfiltern und automatisiert eine Absage verschicken. Das Ganze funktioniert natürlich auch mit allen anderen vorgegebenen Daten, wie mindest Schulabschluss oder sonstigen Qualifikationen.
Nichts desto trotz sollten Sie beim Ausfüllen eines solchen Bewerbungsformulars dieselbe Sorgfalt an den Tag legen wie bei allen Bewerbungen. Schauen Sie sich die Internetseite und das Formular (oder die Formulare), bevor Sie Eintragungen machen, ganz genau an. Der Umfang dieser Formulare kann je nach Unternehmen sehr unterschiedlich ausfallen. Wichtig: erst auf „Senden“ klicken, wenn Sie sich absolut sicher sind.

Ich wünsche viel Spaß und Glück bei Ihrer Bewerbung und sollten noch Fragen anstehen, einfach die Kommentarfunktion nutzen. Ich werde versuchen so schnell wie es mir möglich ist darauf zu antworten.

Harald Zürn-Rohr

Besondere Kenntnisse im Lebenslauf / worauf sollte man achten?

In Lebensläufen findet sich häufig ein Punkt der sich „Besondere Kenntnisse“ nennt. Hier stehen dann spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten der Bewerber, die sonst nirgendwo einen Platz gefunden haben. Leider habe ich in meiner Laufbahn als Bewerbungscoach immer wieder festgestellt, dass dieser Punkt sehr oft viel zu leichtfertig gehandhabt wird. In den meisten Fällen werden hier lediglich ein paar Stichworte ohne Erklärung, Bewertung oder Beschreibung dahingeschrieben.

Beispiel:
Besondere Kenntnisse:
EDV Kenntnisse in MS-Office
Fremdsprachen: Englisch, Französisch

Damit kann ein Personalverantwortliche natürlich absolut nichts anfangen. Hier muss auf jeden Fall wesentlich detaillierter auf die Kenntnisse eingegangen werden. Und wenn kein Zertifikat oder Zeugnis über bestimmte Fähigkeiten vorliegt, natürlich auch entsprechend beurteilt werden.  MS-Office beispielsweise besteht in der professional Version, die in Unternehmen zur Anwendung kommt, aus mindestens 7 Einzelprogrammen. Mit MS-Word arbeiten zu können bedeutet noch lange nicht das ganze Office-Paket zu beherrschen. Zudem fehlt eine möglichst genaue Aussage darüber, wie gut die einzelnen Programme beherrscht werden. Wenn Sie zwar im zehn Finger System tippen können, aber keine Ahnung haben wie ein Serienbrief erstellt wird oder Formatvorlagen zu benutzen sind, dann können Sie nicht behaupten, dass Sie gute MS-Word Kenntnisse besitzen. Bei der Tabellenkalkulation Excel sieht das Ganze nicht besser aus. Werte in eine Tabelle eintragen und die Tabelle formatieren sind noch keine guten Excel Kenntnisse. Die Beurteilung hierfür wäre höchstens „gute Grundkenntnisse“.
Eine Möglichkeit wie so was aussehen kann zeigt das Beispiel.

Besondere Kenntnisse

EDV-Kenntnisse: 
MS-Word: gute Anwenderkenntnisse
MS-Excel: gute Grundkenntnisse
MS-Powerpoint: sehr gute Anwenderkenntnisse oder gute fortgeschrittene Kenntnisse

Fremdsprachen:
Französisch: Grundkenntnisse auf Realschul Niveau
Englisch: Verhandlungssicher mit Certificate of Proficiency in English (CPE)  Niveaustufe C2

Also gut überlegen und ehrlich beurteilen.

Schule vorbei und keine Lehrstelle | Was nun?

Alle Jahre wieder ist es soweit. In ganz Deutschland verlassen tausende von Schülern mit ihrem Abschluss in der Tasche die Schulen. Ob Hauptschule, Realschule oder Gymnasium, viele werden sich wohl die gleiche Frage stellen – Was nun?

WegweiserDer erste Schritt sollte hier zur Agentur für Arbeit gehen, um sich Ausbildungssuchend zu melden. Grund: zum einen sichert man sich durch die aktive Ausbildungssuche noch sein Kindergeld und zum anderen kann der Berufsberater der Arbeitsagentur zusätzlich Hilfestellung bei der Ausbildungssuche oder auch Berufsorientierung geben. Nähere Informationen gibt’s auf der Internetseite der Arbeitsagentur.

Berufsfindung

Wer immer noch vor der Frage steht in welche Richtung es beruflich gehen soll, sollte sich zunächst über seine Stärken und Schwächen Gedanken machen. Als Anfang könnte hier eine kleine Selbsteinschätzung hilfreich sein um wenigstens grob seine Stärken herauszufinden. Für alle interessierten gibt’s hier eine Selbsteinschätzung als PDF zum Downloaden. Natürlich sind auch ganz spezielle Interessensgebiete für die Berufsfindung wichtig. Also betreibe ich in meiner Freizeit Mannschaftssport mit viel Action und laufe ich ständig auf 180 oder bin ich eher der Einzelkämpfer der auch in Stresssituationen besonnen und ruhig bleiben kann. Für Berufe in der Sicherheitsbranche zum Beispiel, kann kein Mensch einen Hans Dampf in allen Gassen gebrauchen. Hier sind Ruhe und Gelassenheit gefragt.
Um die richtige Wahl treffen zu können, sollten ruhig auch die Eltern und Freunde mal befragt werden. Eine Wahrnehmung und Einschätzung einer anderen Person kann durchaus zu neuen Anregungen und Sichtweisen führen. Speziell bei Abiturienten gibt es häufig noch eine zusätzliche Frage: Studium oder Ausbildung?

Um allen Interessierten die Arbeit etwas zu erleichtern, gibt’s nachfolgend ein paar Links, die euch bei der Berufsfindung unterstützen können.

http://www.abi.de

http://www.studienwahl.de

http://www.planet-beruf.de/

http://www.studieren-im-netz.org/vor-dem-studium/orientieren/checkliste-berufsfindung

http://www.testedich.de/quiz23/quiz/1186650802/Berufsfindung

http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/index.jsp

 

Viel Spaß und Glück bei der Berufsfindung wünscht
Harald Zürn-Rohr